HEH/ Fachkraft Arbeits- u. Berufsförderung
Integriertes Konzept für berufserfahrene Mitarbeitende aus den Bereichen Arbeit und WohnenIm Juli 2001 ist die Prüfungsordnung zur geprüften Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen in Kraft getreten. Ziel dieser Verordnung ist die Verbesserung und Vereinheitlichung der Qualifikationsstandards von sonderpädagogischen Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeitende in Werkstätten. Mit dieser Prüfungsverordnung wird endlich das seit Jahren geforderte und bundesweit anerkannte Berufsbild der Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter umgesetzt.
Seit September 2003 hat die Diakonische Stiftung Wittekindshof in Kooperation mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe, dem Evangelischen Berufskolleg und dem Diakonischen Werk Minden ein integriertes Ausbildungskonzept entwickelt, welches
Die Vorzüge dieses Konzeptes in Kürze:
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Die Zielgruppe - TeilnahmevoraussetzungenDie Ausbildung richtet sich an Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter in Werkstätten für behinderte Menschen, die eine fundierte sonderpädagogische Zusatzqualifikation anstreben bzw. diese im Rahmen ihrer Arbeitsvertragsregelungen erfüllen wollen. Ebenso richtet sich diese Ausbildung an berufserfahrene Interessentinnen und Interessenten aus dem Arbeitsfeld Wohnen, die bereits über einen abgeschlossenen Beruf verfügen und mindesten 15 Stunden Praxis/Woche einbringen können. Für diese Teilgruppe ist das Abschluss "Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung" jedoch nicht möglich.
Die Teilnahmevoraussetzungen
Neben dem Hauptschulabschluss muss eine abgeschlossene Berufsausbildung nachgewiesen werden. Sechs Monate der Berufspraxis müssen einen Bezug zum Arbeitsfeld Eingliederungshilfe "Wohnen" oder "Arbeit/WfbM" (entsprechend den Anforderungen der Prüfung Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung) aufweisen.
Wichtig: Die Ausbildung zum Heilerziehungshelfer mit integrierter Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung kann nur als gesamte Kurseinheit belegt werden !
Dem Bewerbungsanschreiben sind folgende Anlagen beizufügen:
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Die Organisation des KursesDas Konzept der Ausbildung basiert auf einer Dauer von 2 Schuljahren, wobei während der allgemeinen Schulferien keine Seminare stattfinden.
Die staatlich geprüfte Ausbildung zur ...Weiterlesen |
Das werkstattintegrierte/wohnbezogene ProjektDie Thematisierung eines werkstattintegrierten bzw. wohnbezogenen Projektes erfolgt im 2. Jahr der Ausbildung. Es wird durch die Lehrkräfte vorbereitet und im weiteren Verlauf begleitet.
Dieses ...Weiterlesen |
Die AbschlussprüfungenDas Abschlussverfahren wird entsprechend den rechtlichen Vorschriften in zwei Bereiche geteilt. Zur Prüfung wird zugelassen, wer die Zugangsvoraussetzungen erfüllt und mindestens 80% Anwesenheitszeit erbracht ...Weiterlesen |
Die KostenDa der gesamte Kurs in der Zusammenarbeit mit der Fort- und Weiterbildung des Wittekindshofes konzipiert ist, entstehen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die zusätzlich den Abschluss "Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung" anstreben Kosten für die Kursanteile, die nicht durch den Unterricht des Berufskollegs abgedeckt werden können.
Die Kursgebühren für die gesamte Ausbildungsmaßnahme einschließlich der Praxisbetreuung betragen derzeit 1800,-Euro. Zusätzlich fallen Prüfungsgebühren nach der Gebührenordnung NRW in Höhe von derzeit 175,- Euro an. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen in der Anlage!
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